Blockheizkraftwerke

 

Die Blockheizkraftwerke (BHKW) TEDOM sind technisch hochentwickelte Anlagen,
die zur kombinierten Strom- und Wärmeerzeugung bestimmt sind. Es handelt sich um eine Verbindung
eines Verbrennungsmotors, eines Generators, eines Wärmetauschersystems und eines Steuerungssystems, das sowohl eine lokale Steuerung, als auch einen Fernzugriff über den PC oder ein Mobiltelefon ermöglicht.

Kleine Blockheizkraftwerke auf Gasmotorbasis gehören zu den dezentralen Energiequellen. Das heißt, dass die Strom- und Wärmeerzeugung nahe des Verbrauchsortes stattfindet. Dadurch werden die bei der Übertragung und Stromverteilung entstehenden Verluste minimiert. 

Der in einem Blockheizkraftwerk erzeugte Strom wird für den Eigenverbrauch des Gebäudes verwendet, in dem das BHKW installiert ist, oder ins Netz eingespeist. Die Abwärme aus einem Blockheizkraftwerk wird zur Gebäudebeheizung, zur Warmwasseraufbereitung oder als Prozesswärme herangezogen. Die Blockheizkraftwerke dienen ebenfalls als Notstromaggregate an Stellen mit permanentem Verbrauch. Für BHKW gibt es viele Einsatzbereiche.
 
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Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung

 
Die im Prozess der Kraft-Wärme-Kopplung entstandene Wärme kann auch zur Kälteerzeugung für Technologiewecke oder Klimatisierung verwendet werden. In einem solchen Fall sprechen wir von Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung, d.h. der kombinierten Strom-, Wärme- und Kälteerzeugung.  
 

Brennstoff für Blockheizkraftwerke

Der wichtigste Brennstoff für den BHKW-Betrieb ist Erdgas. In den letzten Jahren steigt jedoch die Anzahl von Anlagen, welche mit Biogas, Deponiegas, Klärgas oder anderen Alternativbrennstoffen, wie z.B. Grubengas betrieben werden.

Virtuelles Kraftwerk

Im Vergleich zu den anderen alternativen Stromerzeugungsquellen,  welche  erneuerbare Energiequellen verwenden, wie z.B. Sonne oder Wind,  gehört zu den unumstrittenen Vorteilen der Kraft- und Wärmekopplung die Möglichkeit bedarfsorientierter und zeitgerechter Stromlieferungen. Die Kraft-Wärmekopplung gehört somit zu den steuerbaren Energiequellen. Mit Hilfe der Zentralsteuerung von mehreren Blockheizkraftwerken können sog. virtuelle Kraftwerke gebildet werden, d.h. Systeme, die sich aus vielen kleineren auf mehreren Standorten platzierten Stromquellen zusammensetzen, die nach außen wie eine einzige Stromquelle mit einer höheren elektrischen Leistung wirken. Diese Kraftwerke sind dann imstande, auch einige Systemleistungen zu bieten, Schwankungen der Stromlieferungen aus Photovoltaik-  oder Windenergieanlagen auszugleichen u. a